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NIN Salz

Geschichte

Schon seit Jahrhunderten gibt das Salzwerk Nin Leben. Es hat viele Generationen großgezogen. Es ist das Zuhause von vielen Pflanzen und Tieren. Die Liebe zur Salz wird von Generation zum Generation übertragen. Römische Kaiser genossen auf ihren Gastmählern den Reichtum und den vollen Geschmack des Salzes aus Nin. Das römische Wehr in unseren Salzfeldern zeugt vom Alter des Salzwerks. Vor langer Zeit wurde Salz mit Gold getauscht, Unze für Unze, es ist bekannt, dass Römer ihre Soldaten mit unserem Salz bezahlt hatten. Diese Art der Bezahlung nannte man salarium- es wird angenommen, dass aus diesem Wort das Wort Lohn stammt (engl. Salary).

Venezianer kauften alle Salzwerke an der Adria um 1500., so auch unsere in Nin. Wegen der großen Konkurrenz zu ihren Salzwerken, haben sie die Produktion in unserem Salzwerk stillgelegt, aber nicht das Leben, es ging einfach weiter. Das Salzwerk Nin war weiterhin ein biodynamisches Ökosystem. Das Salzwerk lebt und produziert traditionell noch heute. Es erstreckt sich auf einer Fläche von 55 Hektar, liegt in einer flachen Lagune der tiefen Niner Bucht. In der weiteren Umgebung gibt es keine Industrieanlagen oder extensive Landwirtschaft. Das Gebiet des Salzwerks Nin befindet sich zwischen fünf Nationalparks (Plitvicer Seen, Paklenica, Kornati, Nord Velebit und Krka) was zusätzlich von der Sauberkeit und der Unversehrtheit der Naturumgebung zeugt.

Salz und seine Geschichte

Salz ist einmalig und Zeitlos Salz ist hier seit es Wasser und Steine gibt und es wird hier auch sehr lange nach dem Menschen bleiben. Geschichtlich betrachtet folgt Salz die menschliche Entwicklung seit jeher. Die Entdeckung, dass Salz Nahrung länger haltbar macht, hat das Leben, die menschliche Entwicklung und Wirtschaft nachhaltig verändert.

Der Unterschied zwischen natürlichem und handgeerntetem Salz aus Nin
Natürliche Salze sind Steinsalz und Meersalz. Das Steinsalz wird aus Salzgruben gewonnen und das Meersalz aus dem Meer. Die meisten Salzwerke produzieren Salz industriell. Das Salzwerk Nin macht das nicht. In dem Salzwerk Nin wird das Salz auf offenen Feldern gesammelt. Als Erstes werden im Frühling alle Becken mit Meereswasser befüllt. Im späten Frühling und im Sommer verdampft das Wasser und auf dem Boden bleibt das Meersalz liegen. Dieses Meersalz wird im Herbst handgeerntet. Das Meeressalz aus Nin ist ursprünglich, unbearbeitet und somit reich an Naturmineralien.

In der Ernährung ist handgeerntetes Salz am gesundetsten, weil es in sich Jod der Meeresalgen beinhaltet. Jod ist besonders wichtig für ein normales Funktionieren der Schilddrüse. Brom ist unentbehrlich für das Nervensystem. Kalium steigert die Konzentration und die kognitiven Fähigkeiten. Meeressalz ist ein Heilmittel gegen Stress und Cellulitis, und somit ein Elixier für gesunde und schöne Haut. Neben Mineralien und Mikroelementen, beinhaltet Meersalz wichtige Aminosäuren und Vitamine. Salz beeinflusst auch den Austausch von Zellen in der Haut und dem Unterhautgewebe, was ankurbelnd für den Stoffwechsel und die Absonderung von schädlichen Stoffen ist.

Wie wird Niner Salz überhaupt hergestellt?

Die Produktion des Salzwerks Nin ist eine natürliche und ökologische Produktion, die sich durch fünf Phasen abwickelt. Die ersten vier Phasen sind durch das Meereswasser bzw. das Verdampfen des Meereswassers gekennzeichnet. Die fünfte Phase ist die Kristallisation des Meerwassers. Das stark konzentrierte Meerwasser (Salamur) wird aus einer Flüssigkeit zu einem Festen Substanz.

Mit Hilfe der Sonne und windiger Tage braucht es für 1 mm Salz, die Verdampfung von 8 mm Wasser. In Nin wird das Salz Mehrmahls gesammelt, die erste Ernte erfolg, wenn sich eine 15 – 20 mm dicke Sicht gebildet hat. Vor der Ernte, wird Salamur ausgelassen, damit wird das Salz ausgefiltert, bzw. es wird trocken. Das trockene Salz wird danach Hand gesammelt und in unsre Lager transportiert.

Das Salzwerk Nin produzierte in den letzten 10 Jahren durchschnittlich 3200 t. Salz. Bei der Produktion von Meersalz sind hohe Temperaturen und Wind, insbesondere trockener Wind, wie der sogenannter Maestral und starker Wind (Bura) sehr nützlich. Die Erntezeit dauert im Durchschnitt 63 Tage während des Frühlings, Sommers und des Herbstes.